Seminarzentrum in Berlin besetzt

Liebe Alle,

seit heute mittag ist das Seminarzentrum der FU in der Silberlaube besetzt.

Vertreter des Präsidiums haben nun angedroht von ihrem Hausrecht
Gebrauch zu machen und die Räume um 22 Uhr durch die Polizei räumen zu
lassen! Schon jetzt sind Zivibullen vor Ort! Wir werden uns unsere
Freiräume nicht nehmen lassen und nicht mit Scheinzugeständnissen
abspeisen lassen!

Deshalb: Kommt ins Seminarzentrum! Bringt Schlafsäcke mit! Protestiert
mit! Diskutiert mit!

(Zum Seminarzentrum kommt ihr vom UBahnhof Thielplatz auf dem Weg zur
Hauptmensa vorbei! Habelschwerdter Allee 45)

Nachtrag: die Polizei ist vorgefahren, die Uni-Leitung gibt jeglichen Anstand auf will räumen lassen

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November Streik 2011

Wir, die UnterzeichnerInnen dieses Papiers, rufen alle SchülerInnen, Studierenden, Auszubildenden, LehrerInnen, Dozierenden und alle, die sich für Bildung einsetzen wollen, zum Bildungsstreik für Solidarität und freie Bildung auf. Am und um den 17. November 2011 sollen Demos, Proteste, Besetzungen und andere Aktionen stattfinden. Wir wollen damit die Bildungspolitik verändern, Menschen politisieren und Selbstorganisation stärken. Wir stellen uns dabei in den Zusammenhang mit den Jugend- und Sozialprotesten weltweit sowie mit den „Global Weeks of Action“ vom 07. bis 20. November.

Wir fordern:

  • Abschaffung aller Bildungsgebühren – Kostenfreie Bildung für alle
  • Geld für Bildung statt für Banken und Konzerne
  • Weg mit dem mehrgliedrigen Schulsystem – Eine Schule für alle
  • Studien- und Ausbildungsplätze für alle
  • Alle Zulassungs- und Zugangsbeschränkungen, auch für Masterstudiengänge, abschaffen
  • Die Übernahme nach der Ausbildung
  • Eine gesetzliche Umlagefinanzierung – Wer nicht ausbildet muss zahlen
  • Kleinere Klassen und Kurse mit max. 20 SchülerInnen – mehr LehrerInnen in allen Bildungseinrichtungen
  • Weg mit dem Turbo-Abitur (G8)
  • Kostenlose Mahlzeiten und kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs an allen und für alle Schulen, KiTas und Hochschulen
  • Demokratie statt Repression – Demokratisierung aller Bildungseinrichtungen und Lebensbereiche
  • Gegen die Militarisierung von Bildungseinrichtungen – Für die Zivilklausel, Kooperationsvereinbarungen kippen

Wir wollen diese sowie die regionalen Forderungen solidarisch vertreten und für ihre Umsetzung kämpfen. Dazu werden wir uns vor Ort organisieren und rufen alle Menschen dazu auf, Bündnisse zu bilden. Diesen Bündnissen schlagen wir vor, am und um den 17. November öffentlichkeitswirksame Aktionen zu organisieren: Seien es Flashmobs, Demos, Besetzungen oder Streiks. Auch unsere inhaltliche Bildung wollen wir vorantreiben und uns in Diskussionen und auf Veranstaltungen mit den verschiedenen Themen auseinandersetzen. Für eine breite Bildungsbewegung!

Verabschiedet auf der bundesweiten Bildungsstreikkonferenz in Berlin (9.-11.09.2011)

UnterzeichnerInnen:

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Kampf gegen studentische Wohnungsnot ist Handarbeit – ein Beispiel aus Münster

In Münster hat der Mangel an günstigem Wohnraum erneut zu einem deutlichen Zeichen geführt: Bewohnung von Leerstand.

Dieser Idee folgend ist eine überwiegend aus Studierenden zusammengesetzte Gruppe von Menschen in ein seit Jahren leer stehendes Haus eingezogen. Und das Groteske: in der Straße stehen noch 30 weitere Häuser leer. Sie sind der britischen Armee überlassen worden, doch die nutzt sie schon lange nicht mehr.

Unsere Unis brauchen auch Unsere Wohnungen und bisher gibt es in Münster nur Unterstützung für das Projekt.

mehr Infos: http://grawertstrasse.blogsport.de/

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1. Pressemitteilung: Grawerstraße jetzt wieder bewohnt

Jahrelanger Leerstand bei prekärer Wohnungslage in Münster hat nun ein Ende. Am heutigen Freitag ist eine Gruppe von Menschen in zwei Häuser der Grawertstraße eingezogen. Sie möchten dort leben, um sich gemeinschaftlich mit sozialen, ökologisch nachhaltigen, hierarchie- und gewaltfreien Lebensformen auseinanderzusetzen, um diese im Alltag aktiv zu gestalten.

In Münster ist es gerade für finanziell nicht gut ausgestattete Menschen schwer, eine Wohnung zu finden, erst recht für ein Wohnprojekt mit vielen Menschen. Jedes Jahr im Oktober verschärft sich die Wohnungslage dramatisch. Bezahlbare Mieten sind, vor allem im Innenstadtereich, eine Seltenheit. Die jetzigen Bewohner_innen der Grawertstraße haben lange gesucht, aber nichts Passendes gefunden und sind deshalb in die seit Jahren leer stehenden Gebäude gezogen.

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29.01: landesweite Bildungsstreik-Demo in Stuttgart

Am 29.01. findet die landesweite Bildungsstreik-Demo in Stuttgart statt, die den Höhepunkt der Protestfeuer-Tour darstellt. Ab 16 Uhr versammeln wir uns dafür in der Lautenschlagerstr. (beim Hbf.). Dann gibt’s Live-Musik, Redebeiträge und die Vorbereitung unserer Kreativ-Aktion “Bildungsblockaden einreißen”. Zum Wärmen werden wir für euch unsere Protestfeuertonnen aufstellen. Ab 16:45 Uhr soll sich die Demo dann, wenn die S21-Gegner/innen zum Bahnhof zurückkehren, in Bewegung setzen. Demo und Abschlusskundgebung werden gegen 19:30 Uhr zu Ende sein.

Ablauf:

Treffen in der Lautenschlagerstraße um 16:00h

Kreative Aktion “Bildungsblockaden einreißen” am Rotebühlplatz

Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz zw. 19:00 und 19:30 Uhr

mehr: http://www.bildungsstreik-bawue.de/

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Das Feuer des Protests wurde in Freiburg entzündet

Bericht von http://www.bildungsstreik-bawue.de

Heute startete in Freiburg die Protestfeuer-Tour des Bildungsstreik BaWü. Eine bunte und lautstarke Demonstration fand ihren Höhepunkt in der Entzündung des Protestfeuers, das in Form einer Feuertonne in mindestens 11 Städte während der nächsten zwei Wochen gebracht wird. Überall in Baden-Württemberg werden Bildungsstreik-Aktionen darauf aufmerksam machen, dass Bildung in allen Bereichen selbstbestimmt, demokratisch und frei von Selektion sein muss. Der Höhepunkt des Bildungsstreik-Protestfeuers wird eine Großdemonstration am 29.01. in Stuttgart sein.

Mit einer bunten Demonstration startete heute in Freiburg der Bildungsstreik Baden-Württemberg. Mehr als 400 Schüler_innen, Studierende, Auszubildende, Gewerkschaftler_innen und andere Bildungsaktivist_innen setzten ein klares und lautstarkes Zeichen gegen die schwarz-gelbe Bildungspolitik. Neben Rednern des Bündnisses “Schule mit Zukunft” und der GEW war erstmals auch eine eigenständige SchülerInnengruppe mit dabei. Die Gruppe nennt sich “Schülerstreik Freiburg” und hat mit ihrer eigenständigen Mobilisierung dazu beigetragen, dass besonders viele Schüler_innen an der Aktion teilnahmen.
“Es muss endlich Schluss gemacht werden mit der schwarz-gelben Politik der Ausgrenzung und Bevormundung.”,  fordert David Koch Vorstand des u-asta der Uni Freiburg. Dem Bildungsstreik geht es aus seiner Sicht auch darum Alternativen in die Gesellschaft hineinzutragen: “Wir setzen uns für ein Bildungssystem ein, dass Selbstbestimmung, freien Bildungszugang und gemeinsames, solidarisches Lernen in den Mittelpunkt stellt.”
In Anschluss an die Demonstration nahmen einige Jugendliche die Lösung des Problems von fehlenden Freiräumen zu selbstbestimmter Entfaltung selbst in die Hand und besetzten das seit mehreren Jahren leerstehende Jugendzentrum “Z” in Freiburg.

Die Demonstration in Freiburg war der Auftakt einer landesweiten Kampagne. Das am Ende der Demo entzündete Protestfeuer des Bildungsstreik BaWü wird während der nächsten zwei Wochen durch das gesamte Bundesland gebracht werden. Bis zum 29.01. werden in ganz Baden-Württemberg in mindestens 11 Städten verschiedenste Protestfeuer-Aktionen stattfinden.

Egal ob Menschenkette in Weingarten, Reise nach Jerusalem um Bildungsabschlüsse in Mannheim, Schülerdemo in Sigmaringen, interkulturelle Freiraumparty in Ulm, frühmorgendliche Kundgebung am Pforzheimer Schulbusbahnhof oder großer Demonstration in Heidelberg und Ludwigsburg, das Feuer des Protestes wird mit dem Bildungsstreik durch ganz Baden-Württemberg getragen. Christian Breher aus der Gruppe von Menschen, die zwei Wochen lang mit dem Bildungsstreikbus bei allen Aktionen vor Ort dabei sein werden, meint hierzu: “Das Entscheidende ist, dass wir alle gemeinsam für Freie Bildung einstehen. Egal ob Schüler_innen, Auszubildende oder Studierende, egal ob auf dem Dorf oder in der Großstadt: Mit unserem Protestfeuer wollen wir dem Bildungswinter in Baden-Württemberg ein Ende setzen!”.
Die Protestfeuer-Tour des Bildungsstreiks Baden-Württemberg wird am 29.01. in einer landesweiten Großdemonstration in Stuttgart gipfeln. Diese startet um 16:00 Uhr in der Lautenschlagerstr.  am Hbf. Stuttgart.

Mehr dazu: http://www.bildungsstreik-bawue.de/

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BaWü brennt … auf freie Bildung!

Aufruf zur landesweiten Bildungsstreik-Demonstration am 29.01.2011 in Stuttgart

Egal ob an den Schulen, den Universitäten oder in der Ausbildung: Auslese und Verwertungslogik haben System. Zu wenige Master- und Ausbildungsplätze, Studiengebühren, G8, unbezahlte Praktika und eine diskriminierende Aufteilung in verschiedene Schulformen, das alles sind nur einige Ausdrucksformen hiervon. Bildung dient nur noch dazu, aus dem Menschen wirtschaftlichen Profit herauszuschlagen. Für freie Entfaltung ist dort kein Platz. Wir sollen uns fügen, statt Selbstgestaltung und Demokratie in der Bildung zu leben. Die Konkurrenz um Zukunftschancen wird immer weiter verschärft und äußert sich in einem extremen Noten- und Leitungsstress. Statt den Menschen zu befähigen, entfremdet dieses Bildungssystem den Menschen von seinem selbstbestimmten und zugleich solidarischen Wesen.

Jenen Zuständen in unserem Bildungssystem setzen wir unsere Forderung nach Freier Bildung entgegen.1 Freie Bildung kennt keine Ausgrenzung wie Gebühren oder die Mehrgliedrigkeit im Schulsystem. Freie Bildung schafft ein Lernen, in dem sich jede/r selbst verwirklichen kann. Freie Bildung basiert auf demokratischen Bildungseinrichtungen, in denen alle gleichberechtigt mitbestimmen. Freie Bildung ist losgelöst von Einflüssen der Wirtschaft und öffentlich ausfinanziert.

Den Widerstand des Bildungsstreiks nach Stuttgart führen

Diverse bundesweite Bildungsstreikwochen seit 2007 machten mit Hunderttausenden auf den Straßen und Besetzungen deutlich, dass wir einen Wandel in Bildung und Gesellschaft benötigen. Überall auf dem Globus zeigt sich Widerstand gegen Ökonomisierung, beschränkte Mitbestimmung und fehlende Freiräume in der Bildung.

Auch in Baden-Württemberg werden wir Anfang 2011 wieder für Freie Bildung auf die Straße gehen. Erneut werden Schüler/innen, Auszubildende, Studierende und viele weitere Gruppen, die sich mit unserem Protest solidarisieren, gemeinsam im Bildungsstreik aktiv sein. Im Rahmen einer landesweiten Bildungsstreik-Demo werden wir am 29.01. ein Protestfeuer, das zuvor bei vielen verschiedenen Aktionen in ganz BaWü war, nach Stuttgart bringen. Damit möchten wir deutlich machen, dass überall im Land viele Menschen und insbesondere Jugendliche darauf brennen, dass Freie Bildung endlich Wirklichkeit wird.

Nicht nur am 27.03. einen Wandel erwirken

In Stuttgart werden wir unsere Proteste zusammenführen. Denn dort werden nach dem 27.03. jene Politiker/innen zusammenkommen, die eine Abkehr von der unverantwortlichen Bildungspolitik der letzten Jahrzehnte auf den Weg bringen könnten. Gleichzeitig steht fest, dass wir uns nicht blind auf einen Regierungswechsel zu den Landtagswahlen verlassen. Auch wenn ein Ende der schwarz-gelben Bildungspolitik ein wichtiger Schritt hin zu freier Bildung wäre, wird sich jede Partei und auch die Gesellschaft im Gesamten weiterhin mit unserer Bildungskritik und Vision auseinandersetzen müssen. Jede zukünftige Landesregierung wird beweisen müssen, dass sie tatsächlich einen Wandel hin zu freier und demokratischer Bildung einleitet. Der Bildungsstreik wird nicht locker lassen, dies einzufordern. Unser Protestfeuer brennt nicht nur diesen Winter, sondern wird auch noch in der kommenden Zeit auflodern.

Wir rufen alle, die dem „Bildungswinter“ in BaWü ein Ende setzen wollen, auf, sich am Bildungsstreik zu beteiligen. Lasst uns gemeinsam das Feuer des Protests aus ganz BaWü am 29.01. nach Stuttgart bringen.

Freie Bildung für ALLE!
Landesweite Bildungsstreik-Demo
29.01. 16 Uhr Lautenschlagerstr./Hbf. Stuttgart

[1] Den ausführlichen Forderungskatalog findet ihr HIER.

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Pressemitteilung aus Frankfurt zur “Danke für die warmen Worte”-Demo

Über 800 Menschen haben sich am heutigen Abend an der Demonstration „Danke für die warmen Worte – nichts hat sich geändert“ beteiligt. Die Demonstration fand anlässlich des Jahrestages der Casino-Räumung statt. Kritisiert wurden die fortwährenden Missstände an den Hochschulen, die schönfärberische Öffentlichkeitsarbeit des Präsidiums der Uni Frankfurt und die neuen staatlichen Kürzungen unter anderem durch den Hochschulpakt.

„Der gemeinsame Nenner unserer vielschichtigen Kritik ist der Mangel an Demokratie in allen Teilen der Gesellschaft und an den Universitäten. Die Entwicklung der Hochschulen der letzten Jahrzehnte ist ein von oben durchgesetztes Projekt, das insgesamt vollkommen fehlgeleitet ist. Da helfen auch keine Bologna-Werkstätten, die nur Schadensbegrenzung auf lächerlichem Niveau betreiben“, so Markus Niemeier vom Protest-Plenum. Die Resonanz sei sehr erfreulich und beeindruckend, angesichts dieser Temperaturen, und werde dem Thema gerecht.

Die Demo lief nach der Auftaktkundgebung auf dem Campus Bockenheim entlang der Bockenheimer Landstraße in Richtung Alte Oper. Unter Parolen wie „Eliteuni – ha ha ha! –Bildung ist für alle da!“, „Weg, Weg, Weg mit dem Präsidium!“ und „Sozialabbau im ganzen Land – unsere Antwort: Widerstand!“ wollten die Studierenden ihre Kritik in die Frankfurter Innenstadt tragen. Die vorgeschlagene Route über die Berliner Straße zur FH, wurde samt jeglicher alternativen Vorschlägen von der Polizei vehindert. Trotz einer Zusicherung über die Bleistraße, über den Anlagenring zur Friedberger Landstraße, laufen zu können, wurden die Studierenden gedrängt nach der Zwischenkundgebung am Eschenheimer Tor, den Oderweg und dann durch verschiedene Seitenstraßen durch das Nordend bis zur FH zu laufen.

Es gab Redebeiträge zu den Arbeitsbedingungen an der Uni (GEW), den aktuellen Kürzungen durch den Hochschulpakt (Fachschaft Pädagogik) und den Verlauf der Proteste seit der Casino-Räumung vor einem Jahr(Protest-Plenum), in der unter anderem die simulierte Mitbestimmung in den Bologna-Werkstätten kritisiert wurde. Die Antifa F stellte in ihrem Beitrag die sich verschlechternden Bedingungen an den Hochschulen in den Kontext des von der Bundesregierung verabschdiedeten „Sparpakets“.

„Die Reaktion seitens der Polizei ist gelinde gesagt, für uns nach dem letzten Jahr nicht überraschend. Die Häufigkeit, mit der gesellschaftskritische Demonstration für eine Demokratisierung gesellschaftlicher Zustände kriminalisiert und mit Gewalt beantwortet werden, ändert aber nichts an dem grundsätzlichen Skandal dieses Vorgehens.“

Besonders negativ seien – mal wieder – die BFE-Einheiten aufgefallen, die trotz anders lautender Anweisungen durch den Einsatzleiter das Spalier entlang der Demonstration nicht bereit waren, aufzulösen. Der Einsatzleiter der BFE-Einheiten, Klaus Schäfer, hatte offensichtlich seine eigenen Kriterien, nach denen er die Demonstration und deren „Gefahrenpotential“ bemieß.

Die Demo endete an der FH, um auch auf die katastrophale Situation (Haushaltssperre) an der FH hinzuweisen. Der FH-AStA hatte die Demonstration mit viel Engagement unterstützt – im Gegensatz zum AStA der Uni Frankfurt, der seit Mitte Mai ein FDP-Mitglied als AStA-Vorsitzenden hat.

In dem Aufruf zur Demo hieß es u.a.:

„Die Uni wird nicht von denjenigen gemacht, die dort arbeiten, studieren und lehren. Diese Uni gehört nicht allen – wir wollen aber, dass sie unsere Uni wird. Diese Gesellschaft und dieses Bildungssystem werden von Menschen gemacht und damit muss die Forderung nach einer inhaltlichen Diskussion über ihre Gestaltung und ihre Ziele möglich sein, anstatt diese mit Sachzwangargumenten zu verhindern.“

Quelle und mehr Infos: http://bildungsstreik-ffm.de/

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Stop the country, take back the future! (Italien)

Italy – Senate, airport, train stations, cities: students have stopped the country fighting education reform and the cuts to education!
These are very intense days in Italy: final cuts to the university has created a huge mobilization all over the country.

Tens of universities, more than 200 schools and even more colleges are going to be occupied this night: if Parliament is going to approve the education Reform, students will go on occupying everything.

An entire generation is rebelling against the destruction of the university and the dismantling of research.

We reclaim for welfare and free research against debt and lobbies, we want funding for education and university to create our own future, we block university and city, we reclaim our future!

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02.12.2010 Demo in Frankfurt: “Danke für die warmen Worte!”

DAS PROTESTPLENUM DES BILDUNGSSTREIKS FRANKFURT RUFT AUF:

DEMO “Danke für die warmen Worte!”
2.12.2010 | 18 Uhr | Frankfurt am Main
Ort: CAFE KOZ

AUFRUF:

Danke für die warmen Worte

Ein Jahr nach den Protesten von Studierenden in ganz Europa hat sich an der Situation der Hochschule nichts Nennenswertes verbessert.
Im Gegenteil: Durch neue Einsparungen hat sich die Bildungsmisere verschärft, während sich die Folgen von Bologna, Stiftungsuni, Elitenbildung und blindem Leistungswahn weiter manifestieren.

Hinter der Fassade der schillernden neuen Frankfurter Stiftungsuni stößt man allerorts auf prekäre Beschäftigung: miserable Studienbedingungen, undemokratische Strukturen, Leistungs- und Konkurrenzwahn. Als im letzten Winter Studierende gegen diese Zustände protestierten, wurden sie vom Campus geprügelt und mit warmen Worten ruhiggestellt. Dass dabei die simulierte Mitbestimmung in den „Bologna-Werkstätten“ ein schlechter Ersatz für eine demokratisch verfasste Hochschule ist, verdeutlicht auch die aktuelle Gestalt des Wissenschaftsbetriebs. Die Qualität von Wissenschaft wird an dem Profit gemessen, den sie verspricht. Kritische Positionen werden verdrängt während Stifter über die inhaltliche Ausrichtung von Professuren entscheiden.

Im Bildungsbereich zeigt sich einmal mehr, was derzeit gesamtgesellschaftliche Tendenz ist: Proteste werden ignoriert, ausgesessen oder wahlweise kriminalisiert und mit Polizeigewalt aus der Welt geschafft.
Die leeren Versprechungen ändern nichts an den Ursachen des Widerstands.
Danke für die warmen Worte – aber die Kritik der letzten Jahre behält volle Gültigkeit.

Kommt alle zur Demo und sagt mit uns: “Danke für die warmen Worte”.

Für die Demo:

Da die Demonstration an einem abendlichen Dezembertag stattfindet und es dementsprechend dunkel sein wird, sind allerlei BUNTE LEUCHTMITTEL mitzubringen um sich in einem leuchtenden Blinke-Farbmeer durch die Straßen zu schlingen. Voraussichtlich wird es auch noch einige LEUCHTMITTEL geben, die durch das Protestplenum ausgegeben werden. Buntes, leuchtendes, verrückt-glitzernd-blitzend-schillerndes Erscheinen wird insofern für die Demo ausdrücklich gewünscht! Schwarz-dunkles Blinken ist natürlich auch jederzeit überall möglich.

Viele weitere Infos gibts unter: www.bildungsstreik-ffm.de

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Würzburg: Aufruf zur Demo am Sa 23.10.2010

Die Studierendenvertretung und wir, der Bildungsprotest, rufen alle Studierenden auf, diesen Samstag gemeinsam in Würzburg auf die Straße zu gehen. Lasst uns zusammen mit unseren DozentInnen, ProfessorInnen, DekanInnen und unserem Uni-Präsidenten gegen die jüngsten Sparbeschlüsse der Bayerischen Staatsregierung protestieren!

Treffpunkt: 9:15 Uhr am Residenzplatz

Ziel: 10 Uhr Saalbau Luisengarten

Dort beginnt um diese Uhrzeit der Regionalparteitag der CSU.
Lasst uns der dort versammelten Politprominenz deutlich machen,was wir von dieser Politik halten! – Nichts.
Bringt mit, was Krach macht und malt Banner…

Chronologie:
28.09.2010 Kabinettsbeschluss der Bayer. Staatsregierung zur sofortigen Haushaltssperre
11.10.2010 Artikel in der Süddeutschen “Kahlschlag wie unter Stoiber”
14.10.2010 PM und Offener Brief der bayer. Universitäten und Hochschulen an Ministerpräsident Seehofer
18.10.2010 Stellungnahme der Studierendenvertretung
20.10.2010 Stellungnahme von Universitätspräsident Prof. Dr. Forchel

Hintergundinfos:

Zielvorgaben 2009-13 Uni Würzburg
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