Bundesweites Bildungsstreik-Vernetzungstreffen in Berlin
Vom 6. bis 8. August 2010 lädt Berlin zur bundesweiten Bildungsstreikkonferenz (aka Vernetzungstreffen) ein. Wir wollen Fragen, die sich viele lokale Bündnisse, Gruppen und Einzelpersonen stellen, gemeinsam auf bundesweiter Ebene diskutieren: Wo steht der Bildungsstreik gerade, geht es weiter, wenn ja: wie und wer macht mit?
Die Berliner Vorbereitungsgruppe hat dazu Räume auf dem Campus der TU Berlin organisiert, kümmert sich um Infrastruktur, Verpflegung und dergleichen. Die Adresse lautet: Straße des 17. Juni 145, 10623 Berlin. (Nahe U-Bahnhof Ernst-Rheuter-Platz (U2) und S+U Zoologischer Garten). Die Konferenz beginnt am Freitag um 14:30 Uhr und endet am Sonntag um 14:00 Uhr.
Bitte schickt, wenn ihr kommen wollt, eine Anmeldung an
bildungsstreik.konferenz.berlin@googlemail.com – insbesondere falls ihr einen Schlafplatz benötigt und keine Bekannten in Berlin habt. Meldet euch auch, falls ihr eine AG auf dem Treffen bilden wollt und dafür Räumlichkeiten benötigt.
Wenn ihr als Bündnis/Gruppe zur Konferenz kommt, reicht uns natürlich eine Mail für alle. Im Idealfall schreibt ihr dann auch gleich, wenn ihr eine Mitfahrgelegenheit anzubieten habt, damit wir das an andere Interessierte weitersagen können. Letzteres könnt ihr unkompliziert als Kommentar zu diesem Artikel hier hinzufügen.
Sendet uns auch gerne Diskussionspapiere. Wir werden sie auf bildungsstreik.net veröffentlichen und auf ihrer Grundlage versuchen, einen Tagesordnungsvorschlag zu erarbeiten.
Wir sehen uns im August!
Konferenz AG
des Berliner Bildungsstreik-Bündnisses
Quelle: http://www.bildungsstreik.net/vernetzungstreffen-berlin-2010/
Bildung als Anpassung? von Jochen Krautz
Bildung als Anpassung?
Das Kompetenz-Konzept im Kontext einer ökonomisierten Bildung
JOCHEN KRAUTZ
Fromm Forum 13/2009
Einleitung
Es hat sich in der Bildungsdiskussion in Deutschland etabliert, pädagogische und bildungspolitische Fragen mit immer ähnlichen Rezepten zu beantworten, die jedoch nicht aus der Pädagogik oder der Bildungstheorie stammen, sondern weitgehend der Ökonomie entliehen sind.
Ein Beispiel:
Im Februar 2008 wurde das Jahresgutachten des „Aktionsrats Bildung“, eines Gremiums des „Verbandes der bayerischen Wirtschaft“, mit der üblichen medialen Inszenierung vorgestellt. Der Titel lautet: „Bildungsrisiken und -chancen im Globalisierungsprozess“.1 Als Autoren des Elaborates zeichnen illustre Professoren wie Dieter Lenzen, Präsident der HU Berlin, Manfred Prenzel, deutscher PISA-Leiter sowie Detlef Müller-Böhling, damals noch Chef des „Centrums für Hochschulentwicklung“ der Bertelsmann-Stiftung, verantwortlich.
Die Argumentation ist beispielhaft für das, worum es im Folgenden gehen wird: Aus der Analyse des ökonomischen Globalisierungsprozesses wird ohne weiteres Hinterfragen dieses schon ökonomisch problematischen Prozesses abgeleitet, dass sich das Bildungswesen auf die daraus vermeintlich resultierenden Anforderungen einzustellen hätte. Bildung müsse befähigen, sich an diese Herausforderungen anzupassen, elastisch zu sein und Globalisierung nicht als Bedrohung, sondern als Herausforderung zu erleben.
Um das zu erreichen, wird ein Forderungskatalog aufgestellt: Englisch bereits im Kindergarten; Lehrer sollen nur befristet eingestellt und leistungsbezogen bezahlt werden; nicht nur das Abitur, sondern fächerspezifische Tests sollen die Eintrittskarte für die Hochschulen sein, mit dem besonderen Hinweis, dass diese Tests auch von privaten Testfirmen angeboten werden könnten.
Copyright © 2009 by
Professor Dr. Jochen Krautz
Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft,
Fachbereich Bildungswissenschaft
Johannishof, D-53347 Alfter/Bonn,
E-Mail: jochen.krautz@alanus.edu
Den ganzen Beitrag finden Sie hier
Hierzu schreibt Dr. Arthur Brühlmeier Folgendes:
Sehr geehrte Damen und Herren
in meinem Buch “Menschen bilden” habe ich bedauernd darauf hingewiesen, dass unsere Schulen immer stärker unter dem Diktat von Prinzipien umgestaltet werden, die in der Wirtschaft als richtungweisend betrachtet werden. Herr Prof. Dr. Jochen Krautz hat dies in seinem Aufsatz “Bildung als Anpassung” profund analysiert und aufgezeigt, wes Geistes Kind diese zur Zeit omnipräsenten Reformmassnahmen im Bereich von Schule und Bildung sind. Im Aargau sind wir beispielsweise daran, für jedes Kind ein Portfolio zu erstellen, das es durch den ganzen Bildungsprozess vom Kindergarten an begleiten soll und in welchem totale Transparenz hergestellt wird über seine Leistungen, Begabungen und Verhaltensweisen. Hier handelt es sich um nichts Geringeres als um Fichen, die schliesslich in die völlige Tyrannei führen. Niemand fragt nach, niemand diskutiert ernsthaft, es geschieht einfach. Keine Frage, dass dies später als Grundlage für den Eintritt ins Berufsleben verwendet wird. Dass solche Portfolios dann auch in den Betrieben geführt werden (übrigens auch über jeden Lehrer), versteht sich von selbst. Merken wir immer noch nicht, was gespielt wird?
Ich lege Ihnen den erwähnten Aufsatz bei. Vielleicht finden Sie mal eine freie Stunde, um sich dieser Problematik anzunehmen.
Mit freundlichen Grüssen
Arthur Brühlmeier
Mit freundlichen Gruessen
von seniora.org
quelle: http://fachbereich-bildungswissenschaft.de/wp-content/uploads/krautz-bildung-als-anpassung.pdf
Bildungsstreikwoche in München, 07.-11. Juni
Das Bündnis aus Unibrennt, Studierendenvertretungen, Bildungsstreik und Schülerinitiative München bereitet seit 2 Monaten mit Hochdruck die bundesweite Bildungsstreikwoche vor.
Neben Demo am 09. Juni (12:00 ab Geschwister-Scholl-Platz, U3/U6 Universität) ist für die Woche vom 7. – 11. Juni ein Bildungscamp vor dem Hauptgebäude der LMU (Geschwister-Scholl- und Professor-Huber-Platz, U3/U6 Universität) geplant.
Anbei ein kleines Mobilisierungsvideo, das wir gedreht haben:
Viel Spaß damit, sagt uns Bescheid, wenn ihr Infos wollt (bildungscamp@unsereunibrennt.de) oder seid dabei!
Bildet euch – Bildet alle – Bildet Zeltlager!
Kürzungen in hessischen Schulen und Hochschulen: 45 Millionen Euro
Mit vollkommenem Unverständnis haben heute der DGB Hessen und die GEW Hessen die angekündigten Kürzungen bei Schulen und Hochschulen kommentiert.
Kai Eicker-Wolf vom DGB Hessen und der GEW Landesvorsitzende, Jochen Nagel erklärten dazu heute in Frankfurt: „Die hessische Landesregierung zeigt mit ihrer Ankündigung, dass es sich bei Versprechen, die Bildungsausgaben zu erhöhen, lediglich um Lippenbekenntnisse handelt. Schulen und Hochschulen sind strukturell unterausgestattet, und es wären mithin mehr und nicht weniger öffentliche Mittel erforderlich. In den Schulen fehlt es an allen Ecken und Enden. Auch passen Kürzungen nicht zu dem Ziel, die Zahl der Studierenden pro Jahrgang zu steigern. Und allein schon angesichts doppelter Abiturjahrgänge wäre eine Erhöhung und keine Kürzung des Hochschuletats angezeigt. Ganz abgesehen davon, dass bildungspolitische Vorhaben wie der Ausbau dualer Studiengänge, also die Kombination von Berufsausbildung und Studium, und die neue Regelung für den Hochschulzugang beruflich Qualifizierter mehr und nicht weniger öffentliche Mittel erfordern. Mit den Kürzungen im Bildungsbereich werden gerade wachstumsrelevante Ausgaben reduziert – das Land spart so zu Lasten der jungen Generationen.“
Eicker-Wolf wies ferner darauf hin, dass die Kürzungen im Hochschulbereich im Zusammenhang mit den im Februar von Finanzminister Weimar verkündeten Sparvorhaben für den Landeshaushalt 2011 zu sehen sind: „Wenn die Landesregierung die Ankündigung von Finanzminister Weimar umsetzt, dann wird die so genannte „Operation Sichere Zukunft“ weit in den Schatten gestellt. Zu befürchten ist, dass auch der Sozialbereich massiv betroffen sein wird.“
Jochen Nagel ergänzte für die Schulen: „Falls es im Schulbereich wirklich einzelne Einsparmöglichkeiten gäbe, so entfielen auf jede mögliche Einsparung mindestens fünf Stellen, bei denen wir dringend mehr Geld benötigen. Hessen liegt auch hier am unteren Ende im Bundesländervergleich.“
Angesichts der nach wie vor sehr unsicheren konjunkturellen Lage, aber auch in Anbetracht des generell hohen Ausgabenbedarfs gerade im Bildungsbereich solle das Land seine Ausgaben nicht kürzen, sondern gezielt erhöhen. Eine Finanzierung sei durch die Wiedererhebung der Vermögensteuer problemlos möglich.
Update 2 Univerwaltung Regensburg BESETZT!
Posted by wurzellicht in regensburg on March 1, 2010
Die Verwaltung war für über 12 Stunden besetzt worden, bis der Senatspräsident zusagte, dass die Anwesenheitspflicht abgeschafft und die Regelstudienzeit verlängert wird. Weitere Infos gibt es weiterhin unter: www.regensburg-besetzt.de (Es gibt momentan aber keine Besetzung mehr an der Uni Regensburg)
++ Nun auch Verwaltungsgebäude besetzt ++
Am Montag, den 1. März 2010, haben protestierende StudentInnen das Verwaltungsgebäude der Universität besetzt. Dort befinden sich auch die Büros des Rektors sowie des Kanzlers.
Die StudentInnen reagierten damit auf die andauernde Gesprächsverweigerung der Hochschulleitung. Auch eine Woche nach der erneuten Vollbesetzung des Hörsaals H2 und fünf Tage nach Ablauf des Räumungsultimatums erfolgte bisher keinerlei Reaktion der Hochschulleitung.
Die Besetzenden hatten sich zu diesem Schritt entschlossen, um erneut vehement für die Erfüllung ihrer Forderungen nach einem sozialeren, demokratischeren Bildungssystem einzutreten. Seit Dezember warten die Studierenden auf Gespräche über den von Ihnen erstellten Forderungskatalog. Verlangt werden unter anderem die Abschaffung der Studiengebühren, freier Zugang zum Masterstudium sowie mehr studentische Mitbestimmung in den Hochschulgremien.
„Die Besetzung der Verwaltung soll ein Zeichen sein, dass wir uns nicht ignorieren und mundtot machen lassen. Wir wollen unsere Forderungen durchsetzen und hoffen, dass wir durch eine Besetzung der Verwaltung eine Reaktion erreichen“, so ein Student.
Eine freiwillige Räumung des Verwaltungsgebäudes knüpfen die BesetzerInnen an die Erfüllung von Forderungen, wie es heißt.
Update aus Regensburg
Posted by wurzellicht in _ überall, regensburg on February 25, 2010
++ Ultimatum verstreicht ++ BesetzerInnen nach wie vor im H2 ++ Vater
des Verteidigungsministers bekundet Solidarität ++
Nachdem seit Montag wieder im H2 übernachtet wird, hatten die
BesetzerInnen gestern Nachmittag eine Räumungsdrohung der
Hochschulleitung erhalten. Passiert ist nichts. Die Studierenden hatten
versucht, kurzfristig möglichst zahlreich zu mobilisieren. Bei Ablauf
des Ultimatums um 21h hatten sich ungefähr 80 Studierende und
solidarische Schülerinnen und Schüler, Gewerkschaftler, Vertreter aus
der Politik und anderweitige Symphathisanten im Hörsaal H2 eingefunden,
um der wahrscheinlichen polizeilichen Räumung zu widersprechen.
Währenddessen fand im Audimax ein klassisches Konzert statt. Vor- und
nach dem Konzert, sowie in der Pause kamen immer wieder interessierte
Konzertbesucher in den besetzten Hörsaal und bekundeten ihre Solidarität
- darunter der Vater des Verteidigungsministers Guttenberg, der seine
Unterschrift auf eines der Protestbanner setzte.
Andere unterstützten die Protestierenden unter Beifall mit großzügigen Geldspenden im
dreistelligen Bereich. Das Plenum bedankt sich außerordentlich für diesen überwältigenden
Zuspruch von allen Seiten. “Wir fühlen uns in unserem Kurs bestätigt und
machen weiter”, so ein Besetzer.
Auch wenn die Hochschulleitung den Hörsaal in den kommenden Tagen Räumen
sollte, hat diese Demonstration der Solidarität verdeutlicht, dass die
Proteste unter breitem Zuspruch weitergehen werden. Die BesetzerInnen
planen derzeit Aktionen für den Schüler-Hochschultag am kommenden
Freitag, bei dem die Universität und auch der H2 für
Studieninteressierte geöffnet sein wird.
AG Presse der besetzten Universität Regensburg
ag_presse@regensburg-besetzt.de Tel.: 0152 -26 84 58 99
Wiedereinzug in den besetzten Hörsaal / Uni Regensburg
Posted by wurzellicht in regensburg on February 23, 2010
+++ Besetzung des H2 jetzt auch wieder über Nacht +++
Am gestrigen Montag Abend hat das Plenum der besetzten Universität
Regensburg beschlossen, den Hörsaal H2 auch Nachts wieder besetzt zu
halten. Damit reagierten die protestierenden StudentInnen auf die
fehlende Gesprächsbereitschaft der Hochschulleitung. Diese hatte am 9.
Januar wöchentlich zwei Diskussionsrunden über die Inhalte der
Forderungen der BesetzerInnen versprochen. Seither kam es aber lediglich
zu zwei dieser Verhandlungen über die nach wie vor drängenden
hochschulpolitischen Themen. Nur bei einem Gespräch war auch die
Hochschulleitung anwesend.
Weiteres ausschlaggebendes Ärgernis war, dass Rektor Strothotte entgegen
getroffener Vereinbarungen verlangte, den Hörsaal H2 bereits am
kommenden Mittwoch anstatt Ende März gesäubert zu übergeben.
Nun wollen die BesetzerInnen sich nicht mehr länger hinhalten lassen und
sind am Montag kurzerhand wieder in den Hörsaal H2 eingezogen. “Wir
waren immer Dialogbereit. Es ist offensichtlich, dass sich der Rektor
mit den Problemen an unserer Uni gar nicht auseinandersetzen will”, so
ein Student.
AG Presse der besetzten Universität Regensburg
ag_presse@regensburg-besetzt.de
Tel.: 0152 -26 84 58 99
Besetzter Hörsaal an FU geräumt – Bildungsstreik geht weiter!
++ Besetzter Hörsaal 1A der Freien Universität geräumt ++ Besetzter Hörsaal der Freien Universität geräumt ++ Besetzter Hörsaal der Freien Universität geräumt ++
Nach etwa drei Monaten wurde an der FU Berlin in den frühen Morgenstunden des 14. Februar der seit November besetzte Hörsaal 1A geräumt. Die zum Zeitpunkt der Räumung im Hörsaal verbliebenen Aktivist_innen wurden unter Gewaltanwendung von Polizist_innen aus der Universität getragen und vorübergehend festgenommen.
Obwohl die Studierenden im Zuge der Besetzung erste Teilerfolge durchsetzen konnten, zeigten sich Politik und Universitätsleitung gegenüber deren Kernforderungen bisher weitestgehend ignorant: So fanden die Rufe nach einer grundlegenden Umstrukturierung der Lehr- und Lernbedingungen, dem Abbau sozialer Schranken beim Hochschulzugang sowie paritätischer Mitbestimmung in akademischen Gremien kein Gehör.
Anstatt mit den Besetzer_innen und den übrigen Studierenden in einen ernsthaften Dialog zu treten, zog es die Universitätsleitungleitung nun vor, die Verbliebenen von einem Einsatzkommando der Polizei und Mitarbeitern eines privaten Sicherheitsdienstes aus dem Universitätsgebäude räumen zu lassen – selbst ein auf Krücken angewiesener Studierender blieb davon nicht verschont.
AG Öffentlichkeitsarbeit der FU Berlin
Weitere Infos zum Bildungsstreik unter
Kontakt: 0157 825577843
E-Mail: fuberlinbrennt@gmail.com
Homepage: bildungstreik-berlin.de / unsereunis.de
Twitter: fubrennt
Facebook: Fu BrenntPresse
Duldung der Besetzung abgelaufen
Am Mittwoch, den 10. Februar 2010 um ca. 20.00 Uhr besuchten uns der Kanzler der Freien Universität Berlin, Herr Lange, die dritte Vizepräsidentin Frau Schäfer-Körting, Herr Huhn vom Rechtsamt sowie eine Sicherheitskraft. Dies war das erste Mal seit dem 14.Januar 2010, dass die Besetzenden jemanden aus dem Präsidium zu Gesicht bekamen.
Sie unterbreiteten uns, dass die Besetzung des Hörsaals 1A bis zum morgigen Donnerstag um 14:00 aufgelöst werden müsse. Ab diesem Zeitpunkt sei die Duldung abgelaufen. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen die Besetzer_innen den Hörsaal und das Foyer räumen, also alle zur Zeit besetzten Räume. Nach der heutigen Sitzung des Akademischen Senats und den dort gefassten Beschlüssen habe die Besetzung ihre Legitimation verloren. Welche Beschlüsse dort gefasst wurden, teilte man den Besetzenden jedoch nicht mit.
Eine bei der Sitzung anwesende Person informierte uns, dass ausschließlich Empfehlungen zugestimmt worden seien und dass im nächsten Jahr einige Dinge angestoßen werden sollen.
Des Weiteren wurde ein kleiner Raum (ca. 20m²) außerhalb der Rostlaube angeboten, für den drei Personen verantwortlich und haftbar sein müssten. Die Entscheidung dafür muss bis 12:30 gefällt werden. Nähere Informationen zur Lage des Raumes wurden uns vorenthalten.
Am Donnerstag, den 11. Februar 2010, besteht die Besetzung des Hörsaals 1A seit genau drei Monaten. Entgegen aller Erwartungen wird sie immer noch aufrecht erhalten. Zur Feier dieses Jubiläums wird am Abend unser Kulturprogramm wie gewohnt fortgesetzt.
AG Öffentlichkeitsarbeit des besetzten Hörsaals 1A der FU Berlin
Weitere Infos zum Bildungsstreik unter
Kontakt:
E-Mail: fuberlinbrennt@gmail.com
Homepage: bildungstreik-berlin.de / unsereunis.de
Twitter: fubrennt
Facebook: Fu BrenntPresse
To the brave occupants of the Sussex University,
Posted by wurzellicht in _ überall, _Niederlande on February 10, 2010
How fantastic it is to hear students in Great Britain are now also organizing to make a fist against the cuts in and demolition of education. In Holland there also was a wave of university occupations.
Here in Utrecht we occupied the administration management section for 3 days, to make a statement for investments in education and more student participation. In Holland we are only at the beginning of a students movement, and it’s so encouraging to see that throughout the whole of Europe, the whole world students are once again finally stepping up for their rights on quality education.
In a time where the ministry of defense gets a budget of over 20.000.000.000, we’re fighting an unsupported war, billions are invested to “save” banks, it’s hypocrisy to cut on education, health-care and other social acquirements. Education must remain accessible for all people, no matter what financial background.
Yesterday, occupiers from Austria and Germany arrived here, because they heard about the occupations in Holland and wanted to show their direct support. They brought a huge banner, which decorated a lot of universities in Germany and Austria already. In Holland there’s still the brilliant law which allows people to squat buildings that are not used for over a year. We had the honor to drop it from our squatted office building , to symbolize our enthusiastic solidarity to your occupation.
We hereby offer you our full support. Lots of solidarity, and success we wish for you now and the upcoming struggle. And last but not least, thanks a lot, for inspiring us and every student that cares.
Occupants, from Utrecht and cities in Germany and Austria.

